Interaktive Ausstellung "Rette die Welt...zumindest ein bisschen"


„Muss nur noch kurz die Welt retten…“ singt Tim Bendzko. – Weil das einer alleine nicht schafft, ist es wichtig, dass möglichst viele mit anpacken und sich dafür einsetzen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Wie das geht und was jeder Einzelne tun kann, um die Welt zu retten – zumindest ein bisschen – das erfuhren die Kinder der Grundschule Adlkofen in der interaktiven Ausstellung »Rette die Welt ... zumindest ein bisschen«  der Verbraucherzentrale Bayern, die sie am Freitag, den 12.10.18 in der Kleinen Rathausgalerie in Landshut besuchten.

Denn dass wir die Welt und ihre Ressourcen schützen müssen, das war den Viertklässlern bereits bewusst und wurde ihnen im Rahmen einer von einer Umweltpädagogin geleiteten Führung an verschiedenen Themenstationen noch einmal eindrucksvoll vor Augen geführt: 40 Tonnen jährlich pro Kopf in Deutschland verbrauchte Ressourcen, 698 abgeholzte Bäume für das pro Stunde in Bayern verbrauchte Papier, 82 kg weggeworfene Lebensmittel pro Person im Jahr, 6 Milliarden jährlich in Deutschland verbrauchte Plastiktüten

Besonders beeindruckt waren die Kinder vom „ökologischen Rucksack“, den sie aufsetzen und somit erspüren konnten, wie schwer der durchschnittliche Rohstoffverbrauch eines einzelnen Bundesbürgers in nur 6 Stunden wiegt, nämlich 27 kg! Und an einer interaktiven Kiste erfuhren sie anhand verschiedener 3D-Exponate typischer Einwegverpackungen wie Plastikflasche, Plastiktüte oder Kaffeekapseln beeindruckende Fakten zum enormen Ressourcenverbrauch dieser Einwegprodukte.

Aber natürlich erhielten die Kinder auch noch viele wertvolle Tipps und Anregungen, wie sie selbst im Alltag einen kleinen, aber sinnvollen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten können – sei es durch den Kauf von Recyclingpapier, durch vorausschauendes Einkaufen von Lebensmitteln oder durch die Verwendung von Mehrwegtaschen statt Einwegplastiktüten. So konnten die Kinder mit vielen neuen Ideen im Gepäck, wie sie persönlich die Welt ein bisschen retten können, wieder den Heimweg antreten…

(Marion Pflügler)

 

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